Graffiti-Workshop Lübscher Baum: Quartiersarbeit für gelebte Inklusion an der Max-Planck-Schule
Im Rahmen des Projekts „Voll Normal. Inklusion. Einfach. Machen.“ des Quartiers Lübscher Baum fand an der Max-Planck-Schule in Kiel ein bunter Graffiti-Workshop statt, bei dem Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam kreativ wurden. Ziel war es, Barrieren abzubauen, Vorurteile zu hinterfragen – und vor allem: miteinander in Kontakt zu kommen.
Inklusion zum Anfassen und Mitgestalten
Das Projekt „Voll Normal. Inklusion. Einfach. Machen.“ will die Teilhabe von Menschen mit Einschränkungen im Quartier stärken. Dabei geht es nicht nur um bauliche oder organisatorische Hürden, sondern auch um zwischenmenschliche Hemmnisse – wie Unsicherheiten oder fehlende Berührungspunkte. Der Workshop setzte genau hier an: durch ein offenes, kreatives Angebot, das Begegnung auf Augenhöhe ermöglichte.
Mit Unterstützung von erfahrenen Graffiti-Künstler*innen gestalteten die Teilnehmenden gemeinsam eine Wand – mit selbst entwickelten Motiven, Symbolen und Botschaften zum Thema Inklusion. Besonders schön: Auch viele Schüler*innen der Max-Planck-Schule machten mit, kamen mit Menschen mit Beeinträchtigungen ins Gespräch und arbeiteten Seite an Seite mit ihnen. So entstanden nicht nur Bilder, sondern auch neue Perspektiven.
Ein zentraler Gedanke des Projekts ist es, Kindern und Jugendlichen früh die Möglichkeit zu geben, Menschen mit Beeinträchtigungen in ihrem Alltag zu begegnen. Der Workshop zeigte eindrucksvoll, wie wichtig und bereichernd dieser Austausch sein kann – wenn man ihn bewusst ermöglicht.
Ergebnisse des Graffiti-Workshops
